FAQ zur Elektromobilität

FAQ zum Ladevorgang

Es gibt einige hilfreiche Apps auf dem Markt, mit denen Sie Ladestationen in Ihrem Umkreis ausfindig machen können.

In unserer App „charge it easy“ erhalten Sie eine Übersicht der Ladestationen in Ihrer Nähe in Landkarten- oder Listenform.

Sie haben die Möglichkeit, als nicht registrierter, anonymer Nutzer den Ladevorgang mit der App „charge it easy“ zu starten.

Als registrierter Nutzer oder Inhaber einer Ladekarte/RFID-Karte können Sie die Ladestation direkt damit starten. Halten Sie hierzu die Karte einfach vor das RFID-Symbol an der Ladestation.

Eine Anleitung für die Freischaltung per App und RFID-Karte finden Sie unter Lösungen > Software > App > Ladestation freischalten.

Als nicht registrierter Kunde können Sie beim Starten des Ladevorgangs die Zahlmethode „Kreditkarte“ auswählen.
Der Endbetrag wird bequem von Ihrem Kreditkartenkonto eingezogen.

Als registrierter Nutzer bzw. als Besitzer einer Roaming-/RFID-/Ladekarte zahlen Sie den Ladevorgang mit der Methode, welche Sie mit Ihrem Dienstleister vereinbart haben.

Das SMS & Charge-Verfahren ist nicht mehr mit unserem bisherigen Partner abbildbar, da die sunhill technologies GmbH das Geschäftsmodell aufgibt.
Die Überlegung zur Weiterführung mit einem neuen Partner stand zur Diskussion

  • Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile einer Neuauflage haben wir uns schlussendlich dagegen entschieden. Natürlich möchten wir Ihnen unsere Entscheidung begründen:
  • Das SMS-Verfahren kann nach aktueller Lage nicht eichrechtskonform zertifiziert werden.
  • Die SMS & Charge-Lösung mit einem neuen Anbieter ist mit hohen Transaktionskosten für unsere Kunden verbunden und es werden keine Prepaid Karten unterstützt.
  • Wir fokussieren uns auf die Einführung der chargeIT App. Die App bietet Ihnen weiterhin eine ad-hoc Bezahlmethode und zudem noch weitere Features. Mit den beigefügten Screenshots erhalten Sie einen ersten Eindruck.

Die Funktion SMS & Charge wurde Ende Juli 2020 abgeschaltet.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bitten die entstehenden Aufwände zu entschuldigen.

Der Anmeldebereich der App ist nur für bereits registrierte Nutzer zugänglich. Die Registrierung kann über den jeweiligen Betreiber / das Stadtwerk erfolgen. Damit geht der Nutzer ein Vertragsverhältnis mit dem Betreiber ein und erhält eine RFID-Ladekarte.

Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Betreiber eine Registrierung anbietet.

Beim Ad-hoc-Laden via App (ohne Registrierung) müssen Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Nach dem Beenden des Ladevorgangs erhalten Sie eine Quittung per Mail.

Registrierte Nutzer können die Informationen zum Ladevorgang im Lademanagement-Portal mit ihrem Nutzer-Login einsehen.

Es gibt viele Roaming-Anbieter, bei denen Sie eine Ladekarte beauftragen können.
Wenden Sie sich dazu z.B. an das lokale Stadtwerk.

Mit der Transparenzsoftware kann der Nutzer den Datensatz, der an ihn verschickt wird, validieren. Das heißt, die Signatur des Datensatzes prüfen. Im Datensatz sind viele Informationen zum Ladevorgang enthalten, die der Signatur unterliegen: Zählerstände, Zähleridentifikation (Public Key, Server-ID), Ladepunkt-Identifikation, Adresse usw.. Ob der Datensatz korrekt ist, erkennt die Transparenzsoftware über die passende Signatur. Die Transparenzsoftware gibt also ein Feedback über die Echtheit der Informationen zum Ladevorgang.

Die Nutzer (E-Auto-Fahrer) können sicherstellen, dass die Abrechnung der Ladevorgänge korrekt und nicht verfälscht ist und somit die Anforderungen des Eichrechts eingehalten werden. Die Software gewährleistet optimale Transparenz über die Ladevorgänge und deren Abrechnung.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserem FAQ zur Validierung.

Immer mit einer vollen Batterie starten! Tipps, wie Sie Ihren E-Dienstwagen einfach @home und @work laden und abrechnen können*

Option 1: Der Arbeitgeber schenkt die Wallbox für den E-Dienstwagen

  • Schenkt der Arbeitgeber die Wallbox seinem Mitarbeiter wird dies als zusätzlicher Arbeitslohn/geldwerter Vorteil vom Finanzamt behandelt und muss versteuert werden.
  • Um dies zu vermeiden, kann der Arbeitgeber die Wallbox auch pauschal mit 25% Lohnsteuer + Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer versteuern.
  • Der Arbeitnehmer wird somit nicht mit der zusätzlichen Lohnsteuer belastet und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber sparen die Sozialversicherungsbeiträge auf den geldwerten Vorteil.

Option 2: Der Arbeitgeber überlässt die Wallbox für den E-Dienstwagen

  • Überlässt oder leiht der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter die Wallbox wird dies ebenfalls als zusätzlicher Arbeitslohn/geldwerter Vorteil gewertet.
  • Solange der Arbeitnehmer allerdings nicht Eigentümer der Wallbox ist, entfallen Lohn-steuer- und Sozialabgaben.

Das Laden des Dienstwagens @work

  • Stellt der Arbeitgeber @work eine Ladestation/Wallbox zur Verfügung, ist das kostenlose oder verbilligte Laden des Dienstwagens komplett steuerfrei.

Die pauschale Abrechnung beim Laden des Dienstwagens @home

  • Das Laden des Dienstwagens @home mit privatem Strom kann pauschal als Auslagen geltend gemacht werden.

Falls am Arbeitsplatz durch den Arbeitgeber keine Lademöglichkeit des Dienstwagens zur Verfügung steht:

  • 70€ monatlich für einen rein elektrischen Dienstwagen
  • 35€ monatlich für ein Hybridfahrzeug

Falls zusätzlich am Arbeitsplatz eine Lademöglichkeit besteht:

  • 30€ monatlich für einen rein elektrischen Dienstwagen
  • 15€ monatlich für ein Hybridfahrzeug

Werden die Kosten für den Ladestrom des Dienstwagens nicht vom Arbeitgeber erstattet, sondern vom Arbeitnehmer selbst getragen, mindern die genannten Pauschalbeträge den geldwerten Vorteil aus der Dienstwagenversteuerung des Arbeitnehmers.

Die genaue Abrechnung beim Laden des Dienstwagens @home

Anstatt der pauschalen Abrechnungsmöglichkeit besteht die Option einer kWh genauen Abrechnung des Dienstwagens.

Option 1 : chargeIT Unternehmenslösung – komplette Abwicklung über uns

  • Installation einer eichrechtskonformen Wallbox inkl. Zugangskontrolle/Nutzungsfreigabe z. B. über eine RFID-Ladekarte.
  • Einfache und problemlose 1:1 Rückvergütung über unsere Unternehmenslösung möglich. Sie müssen sich um nichts kümmern, Rückvergütungen und Abrechnungen werden über uns abgewickelt.
  • Vorteil: Dadurch kann auch zusätzlich ein weiteres privates Fahrzeug z. B. von Freunden an der Ladestation laden und die Ladevorgänge jeweils separat über die Autorisierung festhal-ten und abrechnen.

Option 2: Eigene Abwicklung durch das Unternehmen und Arbeitnehmer – Rechnung durch Netzbetreiber

  • Der Mitarbeiter besitzt einen eigenen Stromanschluss inkl. zusätzlichen Zähler.
  • Durch den Netzbetreiber werde zwei Rechnungen erstellt. Die separate Rechnung (über die Wallbox) durch den Stromanbieter inkl. der kompletten Strom- sowie Zählerkosten können mit dem Arbeitgeber abgerechnet werden.
  • Die genaue Abwicklung sowie Vereinbarung muss zwischen beiden Parteien definiert werden.

Option 3: Eigene Abwicklung durch das Unternehmen und Arbeitnehmer – Rechnung durch Arbeitnehmer

  • Die Installation eines geeichten Zwischenzähler zwischen Stromzähler und Wallbox.
  • Die anteiligen Zählergebühren können nicht mit dem Arbeitgeber abgerechnet werden.
  • Die Rechnung muss eigenständig durch den Mitarbeiter selbst erstellt werden.
  • Die genaue Abwicklung sowie Vereinbarung muss zwischen beiden Parteien definiert werden.

*Hinweis: Dieses Dokument wurde in Anlehnung an das BMF-Schreiben erstellt und dient lediglich zur Orientierung.
Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen direkt an Ihren Steuerberater. BMF-Schreiben

FAQ zum Projektablauf, zur Hardware und Installation der Ladesysteme

Wir bei chargeIT wollen mehr über Ihre Wünsche und Anforderungen erfahren. Für eine Ladestation, die genau auf Sie zugeschnitten ist und Ihre Ansprüche erfüllt, sind vorab einige Fragen zu klären. Eine wichtige Rolle spielt z.B. die Anzahl der Fahrzeuge, die durch die Ladeinfrastruktur abgedeckt werden soll oder die Ladeleistung pro Ladestation.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Wir klären alle Ihre Fragen und bieten Ihnen eine individulle Ladelösung, die perfekt auf Sie und Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Dass die Zahl von E-Fahrzeugen exponentiell ansteigt, hat viele Gründe: Förderungen und Steuervorteile, niedrigere Gesamtkosten für Nutzer, Diesel-Fahrverbote. Mit der Wende zu mehr Nachhaltigkeit in der Mobilität entsteht ein Multimilliardenmarkt, der für Unternehmen einen neuen Geschäftsbereich eröffnet. chargeIT erklärt als unabhängiger E-Mobility Komplettanbieter, worauf es im Vorfeld ankommt:

  1. Individuelle Möglichkeiten prüfen

Der Baugrund kann durchaus komplex sein. Deshalb sollte die Vor-Ort-Situation in einem sogenannten Pre-Check sorgfältig geprüft werden, um spätere Umsetzungsprobleme zu vermeiden. Dabei wird der Boden, die vorhandene Stromversorgung, sowie die Möglichkeit von Hardware- und Software-Systemen analysiert. Gleichzeitig wird ein erstes Konzept erstellt, sodass erste Empfehlungen zur Platzierung der Ladesysteme und ein faires Angebot möglich sind. Der chargeIT Pre-Check erfolgt durch einen zertifizierten Partner und ist bei Realisierung des Projekts komplett kostenfrei.

  1. Von Förderungen profitieren

Der Pre-Check liefert auch alle Daten, um Fördergelder vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zu beantragen. Damit Antragsteller bei den oft gedeckelten und zeitlich begrenzten Angeboten rechtzeitig handeln und alles richtigmachen, unterstützen chargeIT-Berater bei der Vorbereitung der Unterlagen.

  1. Passend, aber flexibel planen

Abhängig von Unternehmen, Branche und Anforderungen bestehen sehr unterschiedliche Bedarfe. Um sie zu bedienen, können DC Schnellladesysteme mit bis zu 300 kW Elektrofahrzeuge in nur 15 Minuten bis zu 80% aufladen. Für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist, dass Ladelösungen zu den eigenen Anforderungen passen und zukünftig flexibel erweiterbar sind. Hierfür bietet chargeIT europaweit bewährte, eichrechtskonforme, vielseitig kompatible Ladesysteme, die in Ausstattung und Design individuell gestaltbar sind. Für frühestmögliche Planungssicherheit wird ein verbindlich bepreistes Konzept für die komplette Umsetzung erstellt.

  1. Energieversorger informieren

E-Mobility-Bauprojekte sind frühzeitig dem örtlichen Energieversorger zu melden. chargeIT erspart den Unternehmen diesen Aufwand, organisiert den Kontakt zum Netzbetreiber und präsentiert das Projekt für ein passgenaues Angebot. So kann die saubere Energie in geordneten Bahnen fließen.

 

Icon Dienstleistung bunt

BERATUNG

Wir analysieren Ihren Bedarf und identifizieren die Anforderungen

Icon Innovator

KONZEPT-ENTWICKLUNG

Wir führen eine Standortanalyse durch und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passgenaues Konzept zu den technischen Möglichkeiten vor Ort.

Icon Lösungen

360° LÖSUNG

Gemeinsam mit unseren Partnern kümmern wir uns um alles, von der Inbetriebnahme über die Abrechnung bis hin zur Wartung der Ladesysteme.

 

Icon Service

SERVICE

Wir möchten, dass Sie zufrieden sind. Wir sind für Sie und Ihre Ladekunden da.

Eine Ladestation muss ein mal im Jahr von autorisierten Fachpersonal gewartet werden. Diesen Service übernehmen wir sehr gerne mit einem unserer Fulfillment-Partner in Ihrer Nähe.

FAQ zum Eichrecht

Die Eichrechtskonformität und dessen Umsetzungsfrist bis Ende 2020 ist derzeit in aller Munde.
chargeIT empfiehlt auf ein Tarifmodell umzustellen, welches der Preisangabenverordnung (PAngV) entspricht.

Das Eichrecht gab es schon immer, jedoch war es bis vor einigen Jahren ausreichend, geeichte Zähler zu verwenden (MID). Jedoch kann ein Nutzer seine geladene Energiemenge nicht mehr zum Abrechnungszeitpunkt am Zähler kontrollieren.

Jeder Hersteller muss nun jedes Ladesystem auf diese Anforderung durch eine Baumusterprüfbescheinigung (Modul B) zertifizieren lassen. Das Eichrecht befindet sich aktuell noch auf dem Weg dahin, dass alle Ladestationen dies erfüllen. Dabei muss jedes jetzt aufgestellte Ladesystem eichrechtskonform sein oder zeitnah umrüstbar.

Der Umgang mit Bestandssystemen ist von rechtlicher Seite her noch nicht deutschlandweit einheitlich geklärt. Der derzeit verfolgte Weg sieht vor, dass jedes Ladesystem umgerüstet werden soll.

Alle Informationen rund um die Umrüstung von Bestandssystemen können Sie unserem Umrüstplan im hinterlegten Link entnehmen.

Dies wird seit April 2019 durch ein Rechtsgutachten vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft) festgelegt.
Weitere Informationen finden Sie unter dem hinterlegten Link.

Außerhalb vom Eichrecht: kostenfrei, Flatrate (mind. 1 Monat-Zyklus)

Innerhalb des Eichrechts: kWh, kWh + Blockadegebühr, kWh + Grundgebühr, kWh + Grundgebühr + Blockadegebühr

Besonderheit Parkzeit: muss komplett unabhängig vom Ladevorgang sein (z.B. Parkuhr)

Blog

Elektrisch fahren: Daran müssen sich viele erst einmal gewöhnen. Auf einmal sind Sie nicht nur auf der Suche nach einem Parkplatz, sondern auch nach einer Ladestation. Elektrisch fahren erfordert außer einer anderen Energiequelle auch ein Umdenken im Kopf. In diesem Artikel lesen Sie, warum und wie Sie Ihr Fahrverhalten ganz einfach anpassen können. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, um die Reichweite Ihres Fahrzeugs zu vergrößern und wir erklären Ihnen in 5 einfachen Schritten wie Sie optimal lange Autofahrten planen können.

e-Mentality: Batterie im Vergleich zum Tank, wo liegt der Unterschied?

Der größte Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem Fahrzeug, das mit fossilen Brennstoffen fährt, ist die begrenzte Reichweite: Mit einer vollständig aufgeladenen Batterie legen Sie, in der Theorie und je nach Fahrzeugtyp, durchschnittlich 250-300 km zurück. Klingt gut, in der Praxis besteht allerdings die Möglichkeit, dass Sie nicht mehr als 100 km pro Tag schaffen. Die durchschnittliche Strecke zwischen Wohn- und Arbeitsplatz liegt beispielweise zwischen 15 und 35 km – Eine Reichweite von 230-300 km sollte also rein rechnerisch ausreichen.

Trotzdem sollten Sie eine begrenzte Reichweite Ihres Elektroautos einkalkulieren und sich danach richten. Wie gehen Sie dazu vor?

Sie sollten wissen, welche 3 Faktoren die Reichweite beeinflussen:

1. Die Batterie: Wie weit Sie kommen, hängt von der Kapazität der Batterie, ausgedrückt in Kilowattstunden (kWh), ab. Je mehr Batteriekapazität Ihr Auto hat, desto größer ist der Reichweite und desto mehr Kilometer können Sie zurücklegen.

2. Das Wetter: Im Winter ist Ihre Batterie meistens schneller leer als im Sommer, denn durch die Kälte verbraucht Ihre Batterie mehr Strom. Auch Wetterverhältnisse wie starker Gegenwind führen zu einem höheren Stromverbrauch.

3. Die Geschwindigkeit: Wenn Sie mit mehr als 130 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs sind, ist die Batterie schneller leer als bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h, beispielsweise in einer geschlossenen Ortschaft.

Testen Sie, ob Sie Ihre Reichweite vergrößern können, indem Sie:

– Den Geschwindigkeitsregler einschalten. So bleibt Ihre Geschwindigkeit stabil und Sie müssen weniger beschleunigen.
– Regelmäßig den Reifendruck kontrollieren. Weiche Reifen führen zu einem höheren Verbrauch.
– Die Fenster geschlossen halten während der Fahrt. Dann verbrauchen Sie weniger Strom.
– Berücksichtigen, dass die Klimaanlage viel Strom verbraucht.

e-Mentality: Aufladen im Vergleich zum Tanken, wo liegt der Unterschied?

Den Tank eines Benziners oder Dieselfahrzeugs füllen Sie durch kurze Tank-Stops und kommen mit einer Tankfüllung zum Beispiel sicher von Hamburg nach Berlin. Ein Elektroauto fährt auf Batteriebetrieb und diese müssen Sie häufiger und in einem längeren Ladevorgang aufladen.

Wie gehen Sie also optimal damit um? Dafür haben wir drei Orientierungshilfen für Sie:

1) Ladestation finden: Es gibt bereits eine Vielzahl an öffentlichen Ladestationen und Elektrotankstellen, die Fahrer eines Elektroautos problemlos nutzen können. Überprüfen Sie vor der Abfahrt, wo Sie Ihr Auto auf Ihrem Weg aufladen können. Tipp: Viele Elektroautos haben in ihrer Navigation bereits Ladestationen eingespeichert!

2) Parken = Aufladen: Zum Strom tanken an öffentlichen Ladestationen benötigen Sie eine Ladekarte oder die chargeIT App „charge it easy“, mit der Sie sich an der Ladestation identifizieren können. Im Anschluss erhalten Sie i.d.R. eine Gesamtabrechnung Ihres Ladekarten-Anbieters bzw. eine E-Mail. Aufgepasst: Informieren Sie sich auch über die Tarife der Ladestationen, da diese je nach Stromanbieter variieren können!

3) Nur noch 100 Kilometer Restreichweite? Machen Sie sich Gedanken über die nächste Lademöglichkeit.

Außerdem sollten Sie die Art der Ladestation berücksichtigen. Laden an einer Schnell-Ladesäule geht rascher als an einer regulären Ladestation. Es ist ebenfalls entscheidend, dass Ihr Elektroauto mit dem Steckersystem der Ladesäule zusammenpasst. Die meisten Ladestationen in Deutschland sind mit einer Typ 2 Steckdose ausgestattet, an der alle gängigen Elektroautos geladen werden können – also vergessen Sie ihr persönliches Ladekabel nicht!

e-Mentality: Was müssen Sie bei einer langen Autofahrt beachten?

Wenn Sie eine lange und unbekannte Strecke nehmen, wissen Sie oftmals nicht, wie viele Ladesäulen sich dort genau befinden. Deshalb sollten Sie die Ladevorgänge im Vorhinein planen. Um Ihnen dabei unter die Arme zu greifen, erklären wir Ihnen wie sie in fünf einfachen Schritten Ihre Autofahrt optimal planen können.

Checkliste für eine lange Autofahrt:

1. Laden Sie die Batterie Ihres Autos vor der Fahrt an Ihrer privaten oder einer öffentlichen Ladestation vollständig auf.

2. Überprüfen Sie, wie viele Kilometer Sie mit einer vollen Batterie zurücklegen können.

3. Berechnen Sie die gesamte Wegstrecke, die Sie zurücklegen werden (Hin- und Rückfahrt).

4. Informieren Sie sich welche öffentlichen (Schnell)-Ladesäulen auf Ihrer Strecke liegen.

5. Planen Sie, wo und wann Sie Ihr Auto aufladen wollen. Kalkulieren Sie zusätzliche Reisezeit ein und genießen Sie einen Kaffee mehr als gewöhnlich.

Wir hoffen, dass Sie diese Informationen voranbringen und Sie Ihr Ziel erreichen!